
Strom statt Lärm
In jenem Jahr versuchte man gezielt im Rahmen eines internationalen Forschungs- und Umsetzungsverfahrens, das Rationalisierungs- und Kostensenkungspotenzial für Photovoltaik bei der Verknüpfung mit Schallschutzelementen entlang von Verkehrsträgern zu nutzen. Denn bei den Investitionen für netzgekoppelte PV-Anlagen entfielen immer noch etwa 50% auf Systemtechnik, Trage- und Unterkonstruktionen. Man wollte so außerdem eine Doppelnutzung bereits verbrauchter Landflächen erreichen. Die Vorschläge von verschiedenen Firmenteams wurden anschließend in der Ausstellung „Strom statt Lärm“ im Deutschen Museum in München ausgestellt.
In Freiburg hatte 1996 zudem die EuroSun `96 stattgefunden. Dieser Kongress war aus den Internationalen ISES-Konferenzen und dem von der DGS durchgeführten Internationalen Sonnenforum entstanden. Es sollte ein bedeutungsvoller Kongress werden: 1.100 Teilnehmer, 450 Referenten und 64 Firmen und Institutionen fanden sich unter dem Dach des damals gerade neu erbauten Kongresszentrums in Freiburg ein. An der Pressekonferenz zur Eröffnung nahm unter anderem Dr. Angela Merkel, damals Bundesumweltministerin, teil. Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit der neue DGS-Fachausschuss „Solares Bauen“ unter der Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Andreas Wagner der Universität Karlsruhe (TH) gegründet. 

- Inhalt
- Nachrichten
- Photovoltaik und Schallschutz
- EuroSun '96 in Freiburg
- Bauen mit der Sonne
- DGS-Solarpreis
- Marktbereitung für die Sonne
- Neuer DGS-Fachausschuss "Solares Bauen"
- Terra Tec '97 in Leipzig
- regeneratio 1996 in Ulm
- IST-Firmenportrait
- CO2-Minderung bei den Armen
- Kostenreduktion bei PV?
- Windanlagenhersteller: Viel Platz für Wachstum?
- Plädoyer für größeren Nutzen
- Kosten oder Gewinn
- Wirkungsgraddefinitionen bei Solarkollektoren
- Auf dem Pürfstand - Teil 2
- Hochtechnisierte Produktion von PV-Fassaden
- PV-Modul-Bauartzertifizierung
- Hansgrohe-Solarkraftwerk
- Photovoltaik-Systeme-Auslegungsprogramm
- Meteosat-Strahlungsdaten 
|